
Hackschnitzel
Hackschnitzel – auch Hackgut genannt, werden aus zerkleinertem Restholz oder auch aus Baumstämmen hergestellt. Mit einem Schredder wird das Holz klein gehäckselt.
Der Aufbau einer Hackschnitzelanlage setzt sich wie folgt zusammen:
- Mittels einem Bodenrührwerk und einer Austragungsschnecke werden die Hackschnitzel aus dem Brennstofflagerraum in einem geschlossenen Kanal zum Kessel befördert.
- Bevor die Hackschnitzel in die Feuerung im Kessel gelangen, passieren sie noch eine Brandschutzklappe.
- Die Einschubschnecke fördert das Hackgut auf den Schieberost im Kessel, wo es bedarfsgerecht verbrennt wird.
- Die anfallende Asche wird in regelmäßigen Abständen vom Schieberost in die darunterliegende Aschenaustragungsschnecke verschoben.
Die Verfeuerung ist ähnlich einer Pelletsanlage. Hackschnitzel werden jedoch vermehrt im landwirtschaftlichen Bereich, aber auch bei Zwei- oder Mehrfamilienhäusern eingesetzt. Immer mehr an Bedeutung gewinnt auch die Hackgutanlage im öffentlichen Bereich, zB. Schulen usw.
